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Mit der schnellen Weiterentwicklung der Webtechnologien und der Kommerzialisierung des World Wide Web wuchsen die Anforderungen an die fachliche Qualifikation in allen Bereichen wie:
Das Berufsbild des Webmaster kann als "Website-Architekt" definiert werden, dessen Kernaufgabe es ist, die "Konstruktion einer Website in technischer, wirtschaftlicher, funktionaler und gestalterischer Hinsicht zu planen und zu koordinieren, ähnlich wie ein Architekt die Planung und Koordination bei der Errichtung von Bauwerken wahrnimmt". Dazu benötigt ein Webmaster Wissen aus den vier Kernbereichen der Web-Entwicklung und -Publikation: Web Business Management, Webdesign, Web-Programmierung und System- und Netzwerkadministration.
Webmaster als Generalisten und "Website-Architekten" planen, koordinieren und überwachen die Entwicklung von Websites und Webanwendungen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Sicherstellung des Projekt- und ggf. des Markterfolgs einer Internetpräsenz.
Webmaster müssen über fachliche und methodische Kompetenzen in allen oben erwähnten Fachgebieten verfügen, ohne jeweils tiefgehendes Spezialwissen in allen Bereichen zu benötigen. Eine Spezialisierung in mindestens einem Bereich ist jedoch für die meisten Webmaster sinnvoll, da die Arbeitgeber im IT-Bereich oftmals Allrounder mit Spezialkenntnissen suchen.
Webmaster als Projekt-Koordinatoren arbeiten oft in einem Spannungsfeld zwischen Kunde und Web-Entwickler. Über das reine Fachwissen hinaus wird von einem Webmaster daher ein hohes Maß an Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit, sozialer Kompetenz, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Kreativität und Belastbarkeit gefordert.
Da sich die Internet-Technologien schnell weiterentwickeln und die Marktbedingungen sich ebenso rasch verändern, muss sich ein Webmaster permanent weiterbilden, um seine Kompetenzen den Anforderungen des (Arbeits-)Marktes anzupassen.
Webmaster ist in Deutschland, Europa, Russland und in vielen anderen Ländern keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Damit kann der Begriff von jeder Person legal als Berufsbezeichnung geführt werden. Wer den Begriff jedoch im Berufsleben (z. B. bei Bewerbungen oder Vertragsabschlüssen) verwendet, ohne über eine entsprechende Qualifikation zu verfügen, verstößt u.U. gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) im Sinne einer irreführenden Werbung.
Beruf Webmaster
Das Berufsbild des Webmaster
Bereits seit den Anfängen des World Wide Web in den frühen 1990er Jahren wird der Begriff Webmaster auch als Tätigkeits- oder Berufsbezeichnung für Personen genutzt, die eine Website betreiben oder in irgendeiner Form für eine Internetpräsenz verantwortlich sind. Zu jener Zeit war es gängige Praxis, dass Websites von nur einer Person entwickelt wurden. Damit ist der Beruf des Webmasters vom Grundsatz her generalistisch angelegt: Webmaster waren für die Konzeption, Entwicklung, Veröffentlichung und Vermarktung gleichermaßen verantwortlich.Mit der schnellen Weiterentwicklung der Webtechnologien und der Kommerzialisierung des World Wide Web wuchsen die Anforderungen an die fachliche Qualifikation in allen Bereichen wie:
- Web-Business-Experten (Konzepter, Online-Marketing- und E-Commerce-Spezialisten)
- Grafik-, Web- und User-Interface-Designer
- Programmierer/Softwareentwickler
- System- und Netzwerkadministratoren
Das Berufsbild des Webmaster kann als "Website-Architekt" definiert werden, dessen Kernaufgabe es ist, die "Konstruktion einer Website in technischer, wirtschaftlicher, funktionaler und gestalterischer Hinsicht zu planen und zu koordinieren, ähnlich wie ein Architekt die Planung und Koordination bei der Errichtung von Bauwerken wahrnimmt". Dazu benötigt ein Webmaster Wissen aus den vier Kernbereichen der Web-Entwicklung und -Publikation: Web Business Management, Webdesign, Web-Programmierung und System- und Netzwerkadministration.
Webmaster als Generalisten und "Website-Architekten" planen, koordinieren und überwachen die Entwicklung von Websites und Webanwendungen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Sicherstellung des Projekt- und ggf. des Markterfolgs einer Internetpräsenz.
- Auswahl und Koordination der verschiedenen am Projekt beteiligten Spezialisten
- Projektsteuerung, Projektmanagement
- Kosten- und Terminkontrolle
- Überwachung und Koordination der Wartung und Weiterentwicklung einer Website nach der Veröffentlichung (Launch)
- Beratung in der Planungsphase eines Web-Projektes
- Markt-, Website- und Wettbewerber-Analyse
- Bereich Web Business
- Online-Marketing, z. B. Suchmaschinenoptimierung (SEO), E-Mail-Marketing, Affiliate Marketing
- Reichweiten- und Nutzungsmessung von Websites, E-Mail-Newslettern, Online-Shops etc.
- Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften
- Bereich Webdesign
- Layout und Design mit Hilfe von HTML und CSS
- Grafik-, Screen- und Interface Design mit Hilfe von Grafik- und Bildbearbeitungssoftware
- Usability-Optimierung
- JavaScript-Programmierung
- Bereich Web-Programmierung
- Datenbank-Konzeption und -Erstellung
- Softwareentwicklung – Architektur, client- und serverseitige Programmierung z. B. mit JavaScript, XML, PHP, Perl, Python, Java, Ruby
- Bereich Administration
- Installation, Konfiguration und Wartung von Internet-Kommunikationsservern auf Basis der gängigen Server-Betriebssysteme, z. B. Unix/Linux, Microsoft Windows, Mac OS X
- Konfiguration und Wartung der gängigen Internet-Dienste, z. B. WWW, FTP, DNS, News, E-Mail
- Sicherstellung der Zuverlässigkeit, Sicherheit, Performance und hohen Verfügbarkeit dieser Dienste
- Lesen, bearbeiten oder ggf. Weiterleiten der Webmaster-Mail, d. h. der E-Mails, die an die Adresse webmaster@domain geschickt werden
Webmaster müssen über fachliche und methodische Kompetenzen in allen oben erwähnten Fachgebieten verfügen, ohne jeweils tiefgehendes Spezialwissen in allen Bereichen zu benötigen. Eine Spezialisierung in mindestens einem Bereich ist jedoch für die meisten Webmaster sinnvoll, da die Arbeitgeber im IT-Bereich oftmals Allrounder mit Spezialkenntnissen suchen.
Webmaster als Projekt-Koordinatoren arbeiten oft in einem Spannungsfeld zwischen Kunde und Web-Entwickler. Über das reine Fachwissen hinaus wird von einem Webmaster daher ein hohes Maß an Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit, sozialer Kompetenz, Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Kreativität und Belastbarkeit gefordert.
Da sich die Internet-Technologien schnell weiterentwickeln und die Marktbedingungen sich ebenso rasch verändern, muss sich ein Webmaster permanent weiterbilden, um seine Kompetenzen den Anforderungen des (Arbeits-)Marktes anzupassen.
Webmaster ist in Deutschland, Europa, Russland und in vielen anderen Ländern keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Damit kann der Begriff von jeder Person legal als Berufsbezeichnung geführt werden. Wer den Begriff jedoch im Berufsleben (z. B. bei Bewerbungen oder Vertragsabschlüssen) verwendet, ohne über eine entsprechende Qualifikation zu verfügen, verstößt u.U. gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) im Sinne einer irreführenden Werbung.


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